Viele Menschen wissen nicht, wie sie einen Pflegegrad beantragen oder wo sie überhaupt anfangen sollen. Der Papierkram wirkt abschreckend, und oft herrscht Unsicherheit, ob überhaupt ein Anspruch besteht.
Dabei gilt: Ein anerkannter Pflegegrad ist der Schlüssel zu wichtigen Leistungen der Pflegeversicherung – von Pflegegeld bis hin zu kostenfreien Pflegehilfsmitteln.
In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du oder deine Angehörigen den Antrag auf Pflegegrad richtig stellen – und was bei der MDK-Begutachtung beachtet werden sollte.
Was ist ein Pflegegrad – und warum ist er wichtig?
Ein Pflegegrad ist die Grundlage dafür, dass du Leistungen von der Pflegeversicherung bekommst. Die Einstufung erfolgt je nach Unterstützungsbedarf in den Pflegegraden 1 bis 5 – und berücksichtigt sowohl körperliche als auch geistige oder psychische Einschränkungen.
Mit einem anerkannten Pflegegrad kannst du unter anderem:

Pflegegeld erhalten

Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen

Entlastungsleistungen nutzen

Verhinderungspflege oder Wohnraumanpassung beantragen
Wann solltest du einen Pflegegrad beantragen?
Sobald du oder ein Angehöriger regelmäßig auf Hilfe angewiesen seid – etwa beim Waschen, Anziehen, Gehen, Essen oder bei psychischen Belastungen wie Demenz – solltest du den Pflegegrad beantragen.
Wichtig: Leistungen bekommst du rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung – also nicht erst ab dem Bescheid.



